Eine der häufigsten Fragen von App-Publishern lautet, ob sie bei AdMob bleiben oder auf Google Ad Manager umsteigen sollten. Die Antwort hängt von der Größe Ihrer App, Ihren Monetarisierungszielen und dem gewünschten Maß an Kontrolle über Ihr Anzeigen-Inventar ab.
AdMob: Der einfache Einstiegspunkt
Google AdMob ist auf Einfachheit ausgelegt. Es bietet eine unkomplizierte Möglichkeit, Ihre App mit minimalem Aufwand zu monetarisieren. Zu den wichtigsten Vorteilen zählen:
- Einfache Integration: Ein einziges SDK übernimmt alles, vom Ad Serving bis zur mediation.
- Integrierte mediation: Mit AdMob Mediation binden Sie Drittanbieter-Netzwerke neben Google-Demand ein.
- Keine Mindestanforderungen: Jeder Publisher kann starten, unabhängig vom Traffic-Volumen.
Für neue Apps oder Publisher, die gerade erst mit der Monetarisierung beginnen, bietet AdMob eine solide Basis mit geringer Komplexität.
Google Ad Manager: Das Profi-Werkzeug
Google Ad Manager richtet sich an Publisher, die mehr Kontrolle und Flexibilität benötigen. Er bietet Funktionen, die in AdMob schlicht nicht verfügbar sind:
- Direct-Deal-Verwaltung: Verhandeln und liefern Sie direkt verkaufte Premium-Kampagnen neben programmatischer Nachfrage aus.
- Erweitertes Targeting: Erstellen Sie eigene Targeting-Schlüssel und -Werte für eine granulare Inventar-Segmentierung.
- Open Bidding: Ermöglichen Sie Echtzeit-Wettbewerb zwischen mehreren Demand-Partnern in einer Server-zu-Server-Umgebung.
- Individuelle Berichte: Erstellen Sie detaillierte Reports mit Dimensionen und Metriken, die auf Ihre Geschäftsanforderungen zugeschnitten sind.
- Mehrere Werbenetzwerke: Verwalten Sie einen komplexen waterfall mit Dutzenden Demand-Quellen und dynamischer Allokation.
Wann Sie wechseln sollten
Erwägen Sie den Umstieg auf Google Ad Manager, wenn:
- Ihre App mehr als 1 Million monatliche Impressionen generiert.
- Sie direkt verkaufte Kampagnen neben programmatischen Anzeigen ausliefern möchten.
- Sie ausgefeiltere Reports und Analysen benötigen.
- Ihre aktuellen AdMob-eCPMs stagnieren und Sie neue Demand erschließen möchten.
- Sie einen Managed-Monetization-Partner suchen, der die Optimierung für Sie übernimmt.
Das Beste aus beiden Welten
Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht für das eine oder andere entscheiden. Viele erfolgreiche Publisher nutzen beides. AdMob kann als eine Demand-Quelle innerhalb eines umfassenderen GAM-verwalteten waterfall dienen. Dieser hybride Ansatz erhält Ihre bestehenden AdMob-Einnahmen und ergänzt zusätzliche Nachfrage über GAM.
Wir haben Publisher gesehen, die ihren Umsatz um 30-50% steigern konnten, indem sie einfach GAM-verwaltete Nachfrage zu ihrem bestehenden AdMob-Setup hinzugefügt haben — ohne eine einzige Zeile Code in ihrer App zu ändern.
Unterstützung erhalten
Der Übergang von AdMob zu GAM kann einschüchternd wirken, muss es aber nicht. Ein Managed-Monetization-Partner übernimmt den gesamten Einrichtungsprozess: GAM-Konto anlegen, Line Items konfigurieren, waterfall aufbauen und laufend für maximalen Umsatz optimieren. Sie müssen nur ein SDK integrieren und sehen schnell Ergebnisse.