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So fügen Sie AppLovin MAX- und Unity LevelPlay-Waterfalls Custom Demand hinzu

26. März 2026 · RevenueFlex Team

Wenn Sie AppLovin MAX oder Unity LevelPlay als Ihre mediation-Plattform nutzen, haben Sie bereits Zugang zu einer soliden Auswahl vorintegrierter Ad-Netzwerke. Die wirklichen Umsatzsteigerungen entstehen jedoch, wenn Sie custom demand-Quellen hinzufügen, die den Wettbewerb um jede Impression erhöhen. So gehen Sie effektiv vor.

Warum Custom Demand hinzufügen?

Jede mediation-Plattform bringt eine Standardauswahl an Ad-Netzwerken mit. Das sind die Netzwerke, die formale SDK-Integrationen mit der Plattform besitzen. Doch es gibt ein viel größeres Universum an demand da draußen — Managed-Demand-Partner, regionale Ad-Netzwerke und direkte Werbekundenbeziehungen, die Lücken in Ihrem waterfall füllen und Ihre eCPMs nach oben treiben können.

Die Mathematik ist einfach: Mehr Bieter, die um jede Impression konkurrieren, bedeuten höhere Zuschläge. Schon eine einzige gut positionierte custom demand-Quelle kann den Gesamtumsatz um 15 bis 30 Prozent steigern.

Custom Demand zu AppLovin MAX hinzufügen

AppLovin MAX unterstützt benutzerdefinierte Netzwerk-Adapter, mit denen Sie jede beliebige demand-Quelle in Ihren waterfall integrieren können. Der Prozess besteht aus drei Schritten:

Schritt 1: Ein benutzerdefiniertes Netzwerk erstellen

Navigieren Sie im MAX-Dashboard zu Mediation und wählen Sie „Manage Networks" aus. Fügen Sie ein neues benutzerdefiniertes Netzwerk hinzu und konfigurieren Sie den Klassennamen und den Adapter, den Ihr Demand-Partner bereitstellt. Dieser Adapter übernimmt die Kommunikation zwischen MAX und der demand-Quelle.

Schritt 2: Ad Units konfigurieren

Fügen Sie für jede Ad Unit (Banner, Interstitial, Rewarded) das benutzerdefinierte Netzwerk als demand-Quelle hinzu. Legen Sie den erwarteten eCPM fest, damit MAX es korrekt im waterfall positionieren kann. Ihr Demand-Partner sollte Ihnen Empfehlungen für wettbewerbsfähige Floor Prices für Ihren spezifischen Geo- und Formatmix geben.

Schritt 3: Testen und optimieren

Beginnen Sie mit einem begrenzten Rollout — etwa 10 Prozent des Traffics — um zu überprüfen, dass die Integration korrekt funktioniert und die gemeldeten eCPMs den Erwartungen entsprechen. Sobald dies bestätigt ist, erhöhen Sie die Traffic-Zuweisung schrittweise und überwachen dabei fill rate und Latenz.

Custom Demand zu Unity LevelPlay hinzufügen

Unity LevelPlay (ehemals ironSource) folgt einem ähnlichen Muster, aber mit eigener Terminologie und eigenem Dashboard-Ablauf:

Schritt 1: Einen benutzerdefinierten Adapter einrichten

LevelPlay unterstützt benutzerdefinierte Adapter über sein SDK. Ihr Demand-Partner liefert ein Adapter-Modul, das Sie neben dem LevelPlay SDK in Ihre App einbinden. Registrieren Sie den Adapter im LevelPlay-Dashboard unter dem Abschnitt „Networks".

Schritt 2: Instanzen definieren

Legen Sie Instanzen für jedes Anzeigenformat an, das Sie über die custom demand-Quelle ausliefern möchten. Jede Instanz wird einer bestimmten Ad Unit auf der demand-Seite zugeordnet. Konfigurieren Sie den erwarteten CPM für die korrekte waterfall-Positionierung.

Schritt 3: Waterfall-Positionierung

Platzieren Sie Ihren custom demand an einer passenden Stelle im waterfall. Zu weit oben kann es Latenz verursachen, wenn nicht schnell gefüllt wird; zu weit unten bekommt es kaum eine Chance, mitzubieten. Starten Sie in der Mitte Ihres waterfall und passen Sie anhand der tatsächlichen Leistungsdaten an.

Die beste waterfall-Position für custom demand liegt typischerweise knapp unter Ihren zwei besten Netzwerken. So erhält die Quelle bedeutsamen Traffic, ohne Ihre Top-Earner zu stören.

Best Practices

Latenz überwachen

Custom demand-Quellen fügen Ihrem waterfall einen zusätzlichen Ad Call hinzu. Beobachten Sie die Time-to-Fill-Metrik genau. Wenn eine benutzerdefinierte Quelle mehr als 200 Millisekunden zur durchschnittlichen Ladezeit hinzufügt, sollten Sie ihre Timeout-Einstellungen oder waterfall-Position anpassen.

A/B-Tests einsetzen

Sowohl MAX als auch LevelPlay unterstützen A/B-Tests für waterfall-Konfigurationen. Nutzen Sie dies, um Ihren aktuellen waterfall gegen eine Variante mit der custom demand-Quelle zu vergleichen. Lassen Sie die Daten entscheiden, ob der Umsatz tatsächlich steigt.

Mit einem Managed Partner arbeiten

Die technische Integration ist erst der Anfang. Die laufende Optimierung — Anpassung von Floor Prices, Überwachung von fill rates, Rotation leistungsschwacher Quellen — ist dort, wo der wahre Wert liegt. Ein Managed-Demand-Partner übernimmt all das und bietet Ihnen einen einzigen Integrationspunkt mit kontinuierlicher Optimierung, ohne dass Ihr Team zu waterfall-Experten werden muss.

Erste Schritte

Wenn Sie custom demand zu Ihrem waterfall hinzufügen möchten, ohne die Komplexität selbst zu verwalten, wenden Sie sich an einen Managed-Monetization-Partner. Dieser stellt den Adapter bereit, übernimmt die Konfiguration und optimiert die Integration kontinuierlich — so erzielen Sie höhere Einnahmen bei minimalem Engineering-Aufwand.