Was ist Header Bidding?
Header Bidding ist eine fortgeschrittene programmatische Werbetechnik, die es mehreren Nachfragequellen ermöglicht, gleichzeitig auf eine Anzeigenimpression zu bieten, anstatt sequenziell über einen Waterfall.
Wie Header Bidding im Web funktioniert
Web-Header-Bidding führt JavaScript (typischerweise Prebid.js) im Seitenkopf aus. Es sendet Bietanfragen gleichzeitig an alle SSPs über den Browser, sammelt Gebote innerhalb eines Zeitfensters und übergibt das höchste Gebot an den Ad-Server (normalerweise GAM).
Client-seitig vs. serverseitig
Client-seitig läuft im Browser mit vollem Cookie-Zugang, fügt aber Latenz hinzu. Serverseitig (Prebid Server) reduziert Latenz, verliert aber Cookie-Matching. Die meisten Publisher nutzen einen hybriden Ansatz.
Wie sich In-App-Bidding unterscheidet
Mobile Apps haben keinen Browser-Header. In-App-Bidding verwendet native SDKs, die in die App kompiliert sind. Mediationsplattformen (AppLovin MAX, Unity LevelPlay) verwalten die Auktion. Vorteil: Anzeigen werden im Hintergrund vorgeladen, sodass die Auktionslatenz für Nutzer unsichtbar ist.
Kritische Unterschiede
- Keine Cookies — Mobilgeräte verwenden Geräte-Werbe-IDs (IDFA/GAID)
- SDK-Integration erforderlich vs. einfache JavaScript-Adapter
- Vorladen eliminiert nutzervisible Latenz
- SDK-Änderungen erfordern App-Store-Prüfung
Google Open Bidding
Google Open Bidding läuft Server-zu-Server über Googles Infrastruktur.
Ertragsvergleich
- Web-Bidding: 15-30% eCPM-Verbesserung gegenüber Waterfall
- In-App-Bidding: 10-25% Verbesserung gegenüber sequenzieller Mediation
RevenueFlex verwaltet In-App-Bidding über Google Ad Manager für mobile Publisher.